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Aussaat im April, Mai ins Freiland mit 12-15 Samen pro 1 m. Höhe
der Pflanze 1,0 m, die Schoten sind sehr groß, 12-15 cm lang. Die Erbsen sind
groß. Erreicht die technische Reife 70-80 Tage nach dem
Keimen.
1,0 g = 3-6 Samen.
* Erbsen sind eine feuchtigkeitsliebende Kultur. Bei Wassermangel fallen Blüten und Fruchtansätze ab. Daher wird die Pflanze vor der Blüte einmal pro Woche gegossen, und während der Blüte (wenn der Boden überhaupt nicht austrocknen sollte) zweimal.
Vergessen Sie nicht, die Reihenzwischenräume aufzulockern, besonders wenn sich nach reichlichem Gießen oder starken Regenfällen eine Kruste auf dem Boden gebildet hat.
Damit Erbsen eine reiche Ernte bringen, muss die Pflanze eine stabile Stütze haben (dies gilt insbesondere für hochwachsende Sorten). Am bequemsten ist es, eine Stütze in Form eines Drahtnetzes zu bauen, das an Pfählen mit einer Höhe von etwa 2 m befestigt ist.
Hülsenfrüchte reichern den Boden mit Stickstoff an - an ihren Wurzeln entwickeln sich Knöllchen, in denen stickstofffixierende Bakterien leben. Aber die Knöllchen bilden sich erst, wenn sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Daher muss man den Erbsen doch ein wenig helfen...
Dazu verwendet man eine Jauche-Lösung: 1 kg auf 10 l Wasser mit einem Zusatz von 1 EL Nitrophoska.
Etwa einen Monat nach der Massenblüte kann man ernten.
Erbsen gehören zu den sogenannten Mehrfacherntekulturen. Die Fruchtperiode dauert 35–40 Tage. Die Erbsenschoten werden alle ein bis zwei Tage geerntet. Die unteren Hülsen reifen zuerst. Pro Saison (bei geeigneten Bedingungen und entsprechender Pflege) können bis zu 4 kg pro 1 m2 geerntet werden.
Wenn die Ernte eingebracht ist, schneidet man das Kraut ab und legt es auf den Komposthaufen, und die Wurzeln werden untergepflügt oder man hackt einfach die restliche Grünmasse und vergräbt sie im Boden.
Ein solcher Gründünger kann Mist und Kompost ersetzen, da er die Bodenfruchtbarkeit erhöht und seine Struktur verbessert.


